UV-Therapie
Lichttherapie
Das nicht sichtbare ultraviolette Licht (UV Licht) kann für die Haut auf Dauer schädlich sein. Richtig eingesetzt zeigt es aber eine sehr heilsame Wirkung.
Mit modernsten Bestrahlungsgeräten behandeln wir verschiedene Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Schuppenflechte, Juckreiz der Haut und Ekzeme. Auch der alljährlichen Sonnenallergie kann man mit einer gezielten und rechtzeitig begonnenen UV-Therapie vorbeugen.
Photodynamische Therapie
Aktinische Keratosen (sogenannte Lichtschwielen) sind Vorstufen zu einem hellen Hautkrebs. Sie entstehen durch eine zu ausgeprägte chronische Lichteinwirkung über die Lebenszeit. Da die Haut „nichts vergisst“ ist auch die Sonnenbelastung aus früher Jugend für die Entwicklung eines Lichtschadens und die Ausprägung von aktinischen Keratosen bedeutsam. Aktinische Keratosen machen sich meist als chronisch raue, rote Hautveränderungen bemerkbar. In etwa 15% der Fälle gehen sie in ein Plattenepithelkarzinom (eine Art des so genannten weißen Hautkrebs) über. Daher ist eine Behandlung angezeigt.
Insbesondere bei einem flächigen Befall sind die Behandlungsmöglichkeiten begrenzt. Die effektivste Methode ist die Photodynamische Therapie (PDT). Auf das zu behandelnde Areal wird eine Creme aufgetragen die den Wirkstoff 5-Aminolävulinsäure (5-ALA) enthält. Dieser Wirkstoff dringt bevorzugt in die veränderten Hautzellen ein und macht sie sensibel gegenüber Licht einer bestimmten Wellenlänge (Rotlicht). Nach einer Einwirkzeit von 5-6 Stunden erfolgt die Bestrahlung mit Rotlicht. Während der Bestrahlung können brennende Schmerzen auftreten, die sich durch eine Kühlung gut behandeln lassen. Nach der Behandlung erscheint die Haut gerötet wie nach einem Sonnenbrand. Die abgestorbenen veränderten Zellen schilfern über die nächsten 5-10 Tage ab. Da auch Frühformen veränderter Zellen behandelt werden können sind die Effekte der PDT meist lang anhaltend und in jedem Fall kosmetisch hervorragend.


